| Seelingstädt |
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Auf einem Geländesporn wurde im 13. Jahrhundert die romanische Kirche errichtet. Bereits im 14. Jh. wurde die Seelingstädter Kirche baulich verändert. Es entstand ein Langhaus mit einem über dem Chorraum befindlichen Turm. 1717 wurde durch den Rittergutsbesitzer von Döring das Kirchenschiff erweitert und westlich eine Patronatskirche angebaut. Der Turm erhielt 1783 eine barocke Turmhaube. Die drei Glasmalereifenster im Chorraum stiftete 1899 der Rittergutsbesitzer Wiessner. Die den Kirchenraum prägende blau-weiße Bemalung im bäuerlichen Stil stammt von 1928. Bis zur 750-Jahr-Feier (2001) wurde die Kirche umfassend renoviert. Dabei erhielt das Äußere wieder den ursprünglichen Putz ("Müllerscher Kellenputz"). Die Patronatsloge dient heute als Gemeinderaum. |