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Stadtkirche Trebsen Eine erste Kirche entstand in Trebsen vermutlich im Zusammenhang mit der Trebsener Burg im 10./11. Jahrhundert. 1161 wird die Familie von Trebissen als Herrschaft genannt. Um 1200 entstand im Zuge der Siedlungserweiterung eine größere romanische Kirche. Der bedeutendste Fund in der Kirche Trebsen ist der Grabstein der Judita, einer Tochter des Herrn von Trebissen, der zu den Reichsministerialen Friedrich Barbarossas gehörte. Dieses Grabmal ist von hoher kunstgeschichtlicher Bedeutung als Zeugnis dafür, dass bereits vor 1200 in unserer Region Reliefgrabsteine gefertigt wurden. Mit dem Bau des gotischen Chorraumes (1518) musste der vermutlich vorhandene romanische Chorturm weichen. Entstanden ist dafür ein großzügig gestalteter Chorraum mit sich nördlich anschließender Gruft für das Schloss, Sakristei und Loge für die Schlossbewohner (Loge 1872 wieder abgerissen). 1552 wurde dann mit dem Turmbau an der Westseite begonnen. Hans von Minckwitz legte den Grundstein. Baumeister war Lukas Engelmann. 1701 wurde das Kircheninnere im Stil des Barock umgestaltet. Das große Deckengemälde von Johann Nikolaus Wilke, das die Himmelfahrt des Elia darstellt, prägt noch heute in seiner ganzen Schönheit und Ausstrahlungskraft das Kirchenschiff.
In den 1980er Jahren wurde die Kirche unter Leitung von Pfr. Schormann grundlegend renoviert. Dabei wurden im Altarraum und im Kirchenschiff die wertvollen Grabplatten der Schlossfamilien aufgestellt.
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